sensual-239447_1280Beiläufige Berührungen sind unerlässlich in der Verführungskunst. Ein Beispiel dazu: Du triffst dich mit einer Frau und alles läuft super. Es ist also Zeit für den nächsten Schritt – ein Kuss. Aber wie stellst du das an? Einfach nach einer Konversation deinen Körper hinüber bewegen und anfangen zu küssen? Das kann funktionieren, wirkt aber komisch und irgendwie aus dem Kontext gezogen. Nun stell dir vor, du hast während eurem Gespräch mal kurz deine Hand auf ihre Schulter gelegt als du Sie für etwas gelobt hast. Oder: Du gehst mit ihr die Schaufenster ab und ihr seht euch beide im Spiegel. Lege einen Arm um sie und sage etwas wie: „Wir sehen nicht schlecht aus, was meinst du?“. Oder: Du führst sie durch die Stadt und ihr biegt um die Ecke, leite sie sanft mit deinen Armen neben dir her.

Versuche in jeder Situation Körperkontakt herzustellen. Aber übertreibe nicht, die Berührungen sollen beiläufig sein und nicht offensichtlich. Wenn du dauernd versuchst sie einfach nur anzufassen ohne Grund, wird sie das eher abschrecken. Wenn du sie ein wenig neckst oder hochnimmst, dann wirst du sehen wie auch sie von dir angezogen ist und dir vielleicht einen kleinen Klaps auf den Rücken verpasst. Steigere deine körperlichen Aktivitäten und du wirst merken, der Übergang zum Kuss ist fast selbstverständlich. Genau so kommt es übrigens zum Sex. Keine Frau geht sofort mit einem Mann ins Bett, sie wird erst durch steigernden Körperkontakt von dir angezogen.

Diese Technik nennt sich Kino (kommt aus dem englischen von kinaesthetics) und ist ein Sammelbegriff für die Sinnessysteme. Es geht hier also um beiläufige Berührungen gekoppelt mit humorvollen Unterhaltungen oder Aktivitäten.